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Medienmitteilung zum Jahresbericht 2017

 

 

SCHWEIZERISCHE PAPIERINDUSTRIE 2017

UNVERÄNDERT HOHER ANPASSUNGSDRUCK

 

 

Wie dem eben veröffentlichten Jahresbericht der Schweizerischen Papierindustrie zu entnehmen ist, behauptete sich die stark Export orientierte, kapital- und energieintensive Branche in anspruchsvollem wirtschaftlichem Umfeld grundsätzlich gut und auf Vorjahresniveau.

Digitalisierung, Überkapazitäten in Europa mit entsprechendem Margen- und Preisdruck sowie trotz Entspannung auch die Eurowechselkursproblematik bildeten für die Schweizerische Papierindustrie auch im Jahre 2017 schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

 

Der unverändert hohe Anpassungsdruck führte im Berichtsjahr zu einigen spektakulären Entwicklungen: Die traditionelle und jährlich rund 200‘000 tausend Tonnen Recyclingpapier für Werbe- und Zeitungsdruck herstellende Papierfabrik Utzenstorf AG stellte per Jahresende 2017 den Betrieb ein und verkaufte das Altpapiergeschäft an die Perlen Papier AG. Anfangs Dezember gab zudem die Cham Papier Group bekannt, ihr Spezialpapiergeschäft an die südafrikanische Sappi Gruppe zu verkaufen und darin eingeschlossen das in Cham verbleibende Digital-Imaging Team. Kurz vor Weihnachten erwarb schliesslich die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Mehrheit der Landqart AG. Die Übernahme erfolgte auf dem Hintergrund eines akuten Liquiditätsbedarfs des Unternehmens.

 

Die Auslieferungen nahmen im Jahre 2017 trotz den erwähnten Ereignissen mit 1,242 Mio. Tonnen gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent zu, womit von einer Stabilisierung gesprochen werden kann. Auch die Exporte von Papier stabilisierten sich mit 1,2 Prozent Zuwachs bzw. mit 933 000 Tonnen ebenfalls auf Vorjahresniveau. Bei den Importen hingegen war mit 870 000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr ein wahrnehmbarer Rückgang von 3,2 Prozent zu verzeichnen.

Der Papierverbrauch – stets Konjunkturindikator und Seismograph der gesellschaftlichen Entwicklung – sank im Berichtsjahr mit 1,179 Mio. Tonnen gegenüber dem Vorjahr um markante 6,1 Prozent.

Der Verbrauch von Papier und Karton pro Kopf der Bevölkerung sinkt seit Jahren und setzte sich im Berichtsjahr fort: Lag dieser zur Jahrtausendwende noch bei 245 Kg so lag dieser noch im Jahre 2017 bei 139 Kg.

 

Die Energie- und umweltpolitischen Rahmenbedingungen sind für die energie- und ressourcenintensive Papierindustrie von zentraler Bedeutung: Sie leistet bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050, welche im Berichtsjahr vom Stimmvolk angenommen wurde, einen aktiven Beitrag und verfolgt eng die Entwicklungen bei der Erarbeitung eines neuen CO2-Gesetzes.

Auf der Grundlage eines Gesamtarbeitsvertrages pflegen die Arbeitgeber der Papierindustrie einen konstruktiven Sozialpartnerdialog.

 

 

Zürich, 17. Mai 2018 

 

 

Weitere Auskünfte erteilt:

Max Fritz, Direktor  

                                             

 

                                        Tel.      +41 (0)44 266 99 20

                                        max.fritz m96 zpk.ch

 


 

 

 

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