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Medienmitteilung zum Jahresbericht 2015

SCHWEIZERISCHE PAPIERINDUSTRIE 2015

ZIEMLICH GUT GEHALTEN IN SCHWIERIGEM WIRTSCHAFTLICHEM UMFELD

 

Wie dem eben veröffentlichten Jahresbericht 2015 des Branchen- (ZPK) und Arbeitgeberverbandes (ASPI) zu entnehmen ist, konnte sich die Schweizerische Papierindustrie insgesamt ziemlich gut halten. Angesichts des Entscheides der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vom 15. Januar 2015, den Mindestkurs des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro nicht länger zu verteidigen, ist dieser Befund mit Blick auf die Exportorientierung sowie die Kapital- und Energieintensität der Branche keine Selbstverständlichkeit. Die grosse Herausforderung im Jahre 2015 und auch jene des laufenden Jahres war und ist es, eine ausreichende Marge zu erzielen. Alle Betriebe waren gezwungen, weiter an der Kostenschraube zu drehen und die entsprechenden Potenziale auszuschöpfen. Einzelne Betriebe hatten mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und kamen nicht in die Gewinnzone. Im Bereich der Energie- und Umweltpolitik sowie bei der Neuregelung der Arbeitsbeziehungen mit flexibleren Bedingungen im neuen Gesamtarbeitsvertrag konnte auch auf der Ebene des Branchen- und Arbeitgeberverbandes ein konkreter Beitrag zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die stark geforderten Unternehmen der Papierindustrie geleistet werden.


Die Auslieferungen legten mit 1,258 Mio. Tonnen gegenüber dem Vorjahr mit 1,68 Prozent zu und die Exporte erhöhten sich um 5,45 Prozent auf 940'000 Tonnen. Leicht rückläufig gegenüber dem Vorjahr gestalteten sich die Importe um -1,66 Prozent auf noch 913'000 Tonnen. Der Verbrauch von Papier und Karton nahm gegenüber dem Vorjahr um -3,31 Prozent auf noch 1,253 Mio. Tonnen ab. Der Verbrauch pro Kopf der Bevölkerung liegt mittlerweile im Jahre 2015 bei 15´0 Kg, gegenüber 157 Kg im Vorjahr - im Fünfjahresvergleich entspricht dies einer Verminderung von rund 17 Prozent.


Im ersten Quartal 2016 sind die Betriebe der Papierindustrie gegenüber dem Vorjahr besser gestartet. Die Auftragsbücher sind voll, die Produktivität konnte weiter gesteigert werden und grossmehrheitlich ist man auf Budgetkurs. Dabei hat die Stabilisierung des Eurowechselkurses das Ihrige beigetragen. Wehmutstropfen bleibt die anfangs Jahr bekannt gegebene Einstellung der Produktion bei einem Familienbetrieb in Baselland.

  

Zürich, den 26. Mai 2016

 

 

 

Weitere Auskünfte erteilt:

Max Fritz, Direktor  

                                             

 

                                        Tel.      +41 (0)44 266 99 20

                                        Mobile  +41 (0)79 504 39 05

                                        max.fritz 806 zpk.ch

 


 

 

 

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