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Zertifiziertes Papier

Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen: Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der schweizerischen Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie

 

Wir erhalten immer wieder Anfragen von Unternehmens-, Polit-, Strategie- und anderen Beratern zu den  Rahmenbedingungen und Aussichten der Schweizerischen Papierindustrie. Um es für künftige Auftraggeber und Anfrager einfacher zu machen, hier unser derzeitiger "Stand des Irrtums" in Sachen Rahmenbedinungen und Aussichten der Schweizerischen Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie:

 

Stärken: 

  • gute Kapitalverfügbarkeit (effizienter Kapitalmarkt)
  • Niedrige Zinsen
  • Flexibles Arbeitsrecht, vernünftiger Kündigungsschutz
  • Lange Beschäftigungsdauer (42 Stunden-Woche)
  • Freundliches Sozialpartnerklima (Gewerkschaften)
  • überdurchschnittlich gut ausgebildete Arbeitnehmer
  • hohe Qualität des Berufsbildungssystems (mit Einbindung und Engagement der Betriebe)
  • Gute Verfügbarkeit von Altpapier (direkter Zugang zu den Quellen)
  • Kurze Transportwege zu Absatz- und Beschaffungsmärkten
  • Gute, ausgebaute und zentrale Verkehrsinfrastruktur
  • Wachsende Nachfrage (insbesondere Verpackungsbereich)
  • Vergleichsweise tiefe Unternehmenssteuern
  • vergleichsweise tiefe Einkommens- und Vermögenssteuern und hohe Qualität des Lebensumfeldes (Wohnen, Reisen, Kommunikation), was für die Arbeitskräfte wichtig ist
  • Geringe Personalintensität
  • Marktorientierung und innovative Haltung der Hersteller (Spezialisten)

Schwächen 

  • Hohe Transportkosten
  • Hohe Energiepreise (wobei sich das derzeit etwas entspannt)
  • Reifer Markt, Ende des Wachstums bei den grafischen Papieren
  • Hohes Lohnniveau

Chancen 

  • Neu- und Erweiterungsinvestitionen in der Papier- und Zellstoffindustrie
  • Vermehrte Nutzung von Holz als Energie- und Rohstoffträger
  • Chance zur Nutzung alternativer Energiequellen (Kehricht- verbrennungsanstalten, Wasserkraft, Biomassekraftwerke etc.)
  • Sicherung der Rohstoff- und Energiequellen (Holz) durch direktes Eigentum oder langfristige Verträge

 Risiken 

  • Grosskonzerne und deren Konzernstrategien führt zu intensiverem Standortwettbewerb
  • Wachstumsmöglichkeiten für Werke, die nicht in einem Konzernverbund organisiert sind, bleiben beschränkt
  • Energieverknappung (fossile Energieträger)
  • Verteilungskampf um erneuerbare Rohstoff- und Energieträger (Holz) absehbar
  • vermehrte Substitution durch elektronische Medien und Vernetzung bei einzelnen Sorten

Falls Sie anderer Meinung sind, eine gute Begründung für eine abweichende Ansicht oder sonst einen konstruktiven Beitrag haben, dann teilen Sie uns dies doch mit, egal ob Sie Berater oder einfacher Bürger sind. Wir freuen uns auf jeden Feedback (zpk 62k zpk.ch)

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