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Altpapier von Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsbetrieben

 

Nach den geltenden gesetzlichen Grundlagen sind Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsbetriebe frei, mit Altpapier und Altkarton zu machen, was sie wollen. Folgende Möglichkeiten sind gegeben:

 

  • Rücknahmevereinbarung mit Lieferanten (so nehmen Papierhändler zum Teil Altpapier von Druckereien zurück, oder Detailhandelsunternehmen haben Rücknahmeverträge mit Wellappefabrikanten für Transportverpackungen abgeschlossen etc.)
  • Übergabe an einen Altstoffhändler oder einen Betrieb, der die Dienstleistung der Aktenvernichtung anbietet (so stellen diese auch Gebinde und Presseinheiten zur Verfügung)
  • Übergabe direkt an eine Papierfabrik oder Kartonfabrik (falls es sich um grosse Mengen handelt, die in geeigneter Form bereitgestellt werden können, Kleinmengen können nicht direkt übergeben werden)
  • Übergabe an die öffentliche Sammlung unter der Hoheit der Gemeinden (sofern die Gemeinde bzw. Zweckverbandsreglemente dies erlauben, allenfalls werden dafür auch Gebühren verlangt)
  • Und last but not least, falls einem Betrieb gar nichts mehr einfällt, kann man das Altpapier und den Altkarton immer noch dem Siedlungsabfall zwecks Verbrennung übergeben (entweder in der Strassensammlung oder auch Direktanlieferung bei Kehrichtverbrennungsanstalten).

Altpapier von Privaten

 

Für Altpapier und Altkarton aus Haushalten sind die Gemeinden zuständig. Wie es sich im föderalistisches Staatswesen Schweiz gehört, gibt es praktisch so viele Lösungen wie Gemeinden. Bei den einen wird ein Minimalkomfort geboten (man muss das Altpapier oder Altkarton selber zu einer Sammelstelle bringen), bei den anderen wird eher zu viel Entsorgung angeboten (es gibt eine regelmässige Strassensammlung plus die Möglichkeit, Altpapier und Altkarton in Recyclinghöfen zu übergeben), bei den einen kostet es , bei den anderen ist es gratis, kurz: Für Altpapierentsorgung von Privaten möge man sich bei der Wohnortsgemeinde erkundigen.

 

Da die Art der Sammlung jedoch Auswirkungen darauf hat, ob der Verwerter (die Papier- und Kartonfabrik, welche die Sammelware letztlich erhält) die gesammelte Ware auch ohne grossen zusätzlichen Reinigungs- und Sortieraufwand verwenden kann, haben die Papier- und Kartonfabriken sowie die Entsorger zusammen mit den Städten und Gemeinden Richtlinien oder Empfehlungen ausgearbeitet, die einen Überblick geben, welche Produkte in einer gemischten Papier- und Kartonsammlung bzw. in einer getrennten Kartonsammlung und einer getrennten Papiersammlung zugelassen sind. Diese Richtlinien sind im  Recycling-Durchblick auf der gemeinsamen hompage www.altpapier.ch  festgehalten. In der Regel halten sich die Gemeinden auch an diese Empfehlungen, was die Art der Sammlung betrifft.

 

Für alle weitere Fragen betreffend Altpapier empfehlen wir die Lektüre der Homepage www.altpapier.ch. Diese Webseite ist das Portal der Partner, welche gemeinsam einen Rahmenvertrag für die Übernahme von Altpapier aus der Haushaltsammlung abgeschlossen haben.

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